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Neue Arbeitstechniken via CAR - Computer Aided Repertorizing
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Anhand des CAR-Systems1 - ComRep2 - wird eine neue, elegante Arbeitstechnik für die homöopathische Simile-Bestimmung vorgestellt, bei der dem Computer mehr Bedeutung zukommt, als nur der reinen Substitution von Buch-Repertorium, Papier und Bleistift durch die Elektronik. - (Auszüge aus einer Veröffentlichung samt einigen Erweiterungen)
Das übliche Handwerkszeug eines Homöotherapeuten sind die Unterlagen zur Repertorisation - Repertorium, Repertorisations-Blatt - sowie einige gute Arzneimittellehren zum Nachschlagen (lt. Dr. Eichelberger mindestens ein Dutzend guter Arzneimittellehren).
Jeder, der schon einmal eine chronische Anamnese per manum repertorisiert hat, weiß, wie mühsam dieses Geschäft sein kann! Häufig werden etliche Stunden damit verbracht, die Arzneimittel der entsprechenden Rubriken aus dem Repertorium herauszuschreiben - eine recht stupide Arbeit! Liegen nun darüber hinaus keine eindeutigen Leitsymptome oder andere herausragende Symptome nach §153-Qualität vor, kann diese Arbeit ins Uferlose ausarten!
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Rechnerunterstützung
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Ein PC (personal computer) - sinnvoll eingesetzt - kann einem dieses Mengenproblem elegant abnehmen. Das Zusammenstellen der relevanten Symptome3 und die daraus abgeleitete automatische Auflistung der Arzneimittel-Matrix geschieht ohne größeren Aufwand. Der Therapeut braucht nur noch ”seinen” Kent (das Kentsche Repertorium) - die entsprechenden Rubriken daraus - zu kennen (und einzugeben); alles andere erledigt der Computer.
Alles andere? Wirklich alles? - Nein, so dürfen wir dies nicht verstehen! Der Computer kann uns nur das Mengenproblem abnehmen; d. h., er hilft uns bei der Aufstellung der Medikamentenmatrix. Den Menschen, den denkenden Homöopathen, kann er jedoch nicht ersetzen und wird dies auch nie tun können! Der Computer leistet nur die Vorarbeit im Zusammenstellen der relevanten Daten für die Simile-Findung, ist quasi degradiert zum einfachen ”Rechenknecht”. Das an erster Stelle ausgedruckte Arzneimittel ist nämlich in den wenigsten Fällen auch das gefundene Simile!
Die eigentliche Arbeit des Homöopathen fängt mit dem Computerausdruck erst richtig an! Der Rechner entlastet den Therapeuten nur hinsichtlich der Quantität der Daten; die Qualität der Symptome, das Hierarchisieren, das Erfassen der Idee des Falles und das Überprüfen dieser Idee mit dem Geist des zu wählenden Arzneimittels - das kann einem keine Software abnehmen!
Der Computer kann die ”Logik” eines Falles, d. h. die Gesetze der Homöopathie angewandt auf ein Individuum, nicht beherrschen! Er ist vielmehr nur Hilfsmittel zu einer übersichtlichen Synopsis der relevanten Symptome und Daten.
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Funktionalität von CAR-Software
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Wenn wir nun schon einem Rechner die Mengenarbeit des Repertorisationsvorganges übertragen, dann sollten wir diese Software auch möglichst ergonomisch einsetzen können! Das heißt, wir begnügen uns nicht mit der 1:1-Übertragung der manuellen Repertorisation auf den Computer, sondern fordern noch weitere Schritte der Arbeitserleichterung. Die Software sollte also auch optimal auf die neue Arbeitstechnik des Homöotherapeuten zugeschnitten sein.
Grundgedanke hierbei ist eine leicht veränderte Vorgehensweise des Homöopathen. Unter dem Aspekt, daß der Computer eine Arbeitserleichterung schafft, können wir schneller, sicherer und effektvoller zum gewünschten Arzneimittel kommen, so daß wir mehr Zeit haben für die eigentliche Gedankenarbeit, insbesondere für gedankliche Variationen.
Voraussetzung hierfür ist allerdings immer, daß das Repertorium - meist handelt es sich um den Kent - vollständig von der Software im Rechner abgebildet ist und nicht etwa bestimmte Rubriken modifiziert wurden, wie das bei einigen Systemen leider durchaus üblich ist!
Am Beispiel des Computer-Aided-Repertorizing-Systems der Neuen Generation, ComRep, soll die Vorgehensweise im folgenden exemplarisch demonstriert werden. Benötgt wird zunächst eine gewisse Grundfunktionalität, wie Eingabe der Rubriken über Wortindex, Hierarchie, Code-Nummern und Stichwortverzeichnis.
Über die Eingabe mittels Wortindex und Hierarchie brauchen wir an dieser Stelle keine großen Worte zu verlieren; sie ist fast selbsterklärend. Nur soviel sei vielleicht gesagt, daß sie graphisch interaktiv erfolgt und äußerst ergonomisch ist. Und die Code-Nummern sind insofern erwähnenswert, als daß sich der Anwender im Falle von ComRep keine eigenständigen Zahlen zu merken braucht. Als Code-Nummern fungieren die Seitennummern des Kent. Auf diese Weise ist immer der Zusammenhang zum gebundenen Nachschlagewerk gegeben und darüber hinaus sind auch all diejenigen Fragebögen verwendbar, welche die Seitenangabe des Kent vermerken, um schneller repertorisieren zu können.
Hinsichtlich der Realisierung des Stichwortverzeichnis ist ein x-beliebiger String (Zeichenkette) suchbar, so daß dem Anwender keinerlei Einschränkungen auferlegt und seiner Phantasie keine Grenzen gesetzt sind! - Einige andere Systeme können leider nur nach ganz bestimmten codierten Begriffen suchen.
Stichworte sind auch einschränkbar, wie z. B. ”Liste alle Rubriken mit der Zeichenfolge ’Heißhunger’ unter dem Kapitel ’Magen’ auf”, so daß nicht der gesamte Kent durchsucht zu werden braucht, was eine enorme Zeitersparnis zur Folge hat. Auch die Angabe mehrerer Stichworte zur Spezifikation der gewünschten Rubrik wird unterstützt. So erzwingt beispielsweise die Eingabe von ’Heißh Abm’, die Ausgabe der beiden Rubriken ”Heißhunger - Abmagerung” und ”Heißhunger - Abmagerung - Marasmus”. Außerdem können Synonyme optional als Stichworte angeführt werden. Dies ist immer dann von Vorteil, wenn der Anwender die genaue Bezeichnung der entsprechenden Rubrik nicht in Erinnerung hat oder wenn er ähnliche Rubriken gleichen Sinns sucht.
Eine besondere Spezifität ist die Eingabe mittels Thesaurus, ganz besonders für denjenigen, der noch nicht so viel Erfahrung mitbringt und sich erst in die Sprache des Repertoriums einarbeiten muß. Hierbei handelt es sich um die effiziente Eingabe von klinischen Symptomen und Krankheitsnamen, von denen man keine genauer Vorstellung hat, ob, und wenn überhaupt, wie diese im Repertorium zu finden sind. Anhand einer langen alphabetischen Liste kann man den entsprechenden Begriff direkt oder mittels Anfangsbuchstaben auswählen, damit in einem sekundären Fenster dann angegeben wird, welche Synonyme mit diesem Begriff verbunden sind und unter welchen Rubriken im Repertorium zu suchen ist, was ComRep dann in Sekundenschnelle automatisch erledigt, wenn dies gewünscht wird. Wird beispielsweise der Begriff ”Adipositas” gewählt, so erscheinen im Fenster Synonyma ”Fettsucht” (quasi als Übersetzung) und im Repertoriumsfenster die beiden Einträge ”Fettleibigkeit” (unter dem Kapitel ”Allgemeines” mit insgesamt drei Rubriken) und ”adipös” (unter dem Kapitel ’”Abdomen” mit lediglich einer Rubrik), so daß der Zugriff auf diese Rubriken direkt erfolgen kann. Auch der Begriff ”Adnexitis” existiert nicht direkt im Kentschen Repertorium. Der Homöopathieneuling wird in diesem Fall wiederum schnell zu den korrekten Rubrikenbezeichnungen geführt. Als Synonym wird ”Eierstock- und Eileiterentzündung” angegeben und in die Sprache des Repertoriums übersetzt, meldet ComRep 16 Rubriken, welche gleichermaßen etwas zu tun haben mit ”Ovarien und Entzündung”.
Um eine gewisse Übersichtlichkeit zu erhalten, bietet ComRep die Option, alle gespeicherten Symptome zu ordnen. Dies kann zum Beispiel nach dem bewährten Kopf-zu-Fuß-Schema automatisch erfolgen. Eine derartige Hilfe ist nicht zu unterschätzen, denn mit jeglicher Übersichtlichkeit gewinnt der Fall an Transparenz und Lesbarkeit!
Das Löschen, Verknüpfen und Einfügen von Symptomen ist auf einfache Weise praktizierbar, wobei das System selbständig erkennt, ob ein Symptom beispielsweise doppelt vohanden ist und die erneute Eingabe dann automatisch verweigert. Die Verknüpfungsfunktion ist unter dem Aspekt von zu verwendenden Synonyma von sehr großem Wert. ComRep unterstützt hierbei wahlweise die beiden Alternativen einer logischen Und- und Oder-Verknüpfung.
Häufig spielen die Nosoden in der Homöopathie eine zentrale Rolle. Nur rangieren diese in der Gesamtsymptomatik der Repertorisation meist relativ weit hinten, so daß man bei vielen Systemen i. d. R. gezwungen ist, die Arzneimittelmatix mit bis zu ca. 50 Arzneimitteln auszudrucken, obwohl eigentlich nur die ersten 20 Mittel wirklich interessant sind. ComRep bietet hierfür die sog. Nosodenfunktion, mittels der man an den aktuellen Ausdruck der Mittelmatrix die Nosodenauswertungen anhängen kann und so zu einem übersichtlichen abschließenden Gesamtbild des Falles beiträgt, ohne mehr als 20 Mittel ausgeben zu müssen.
Eine weitere Funktion, die seinesgleichen sucht, ist die Nugget-Funktion. Hierbei handelt es sich um ein rein informatives Hilfsmittel (Lernfunktion), wobei zu einem vorgegebenen Arzneimittel alle ”Goldkörner” auf dem Bildschirm aufgelistet werden. Dies erfolgt wahlweise über das gewünschte Kapitel oder den gesamten Kent. Mit anderen Worten, der Anwender erhält alle Symptome, bei denen es nur ein Mittel gibt und dieses dann auch noch höherwertig (z. B. 3wertig) vertreten ist. - Das Erstellen eines Medikamentenbildes ist dagegen schon lange Stand der Technik.
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Neue Arbeitstechnik des Homöotherapeuten mit CAR
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Der grundsätzliche Vorteil der Computer-Repertorisation liegt im ”Durchspielen von Varianten”. Hier zeigt sich im wesentlichen die gezieltere und vor allem elegantere Vorgehensweise eines zeitgemäß arbeitenden Homöopathen.
Dazu wird zunächst die Gesamtheit aller echten Symptome in den Rechner aufgenommen - das sind bei einem chronischen Fall in der Regel bis zu 30 Symptomen - und ein Referenzausdruck samt Mittelmatrix für die Unterlagen erzeugt (Organon §7, Gesamtheit der Symptome).
Zur eigentlichen Prozedur der Arzneimittelfindung erstellt der Homöotherapeut im Anschluß daran eine oder mehrere ”scharfe Repertorisationen”, welche Basis für seine eigentliche Gedankenarbeit sind - dem Hierarchisieren, dem Entdecken der Idee des Falles. Dazu ”bricht er das Symptomenbild auf nur einige wenige Symptome herunter”; das heißt, all diejenigen Symptome werden eliminiert, die von geringerer Bedeutung sind und keinen echten Beitrag zur Simile-Wahl beisteuern - allerhöchstens hinter dem Komma eine Rolle spielen, um das Mittel zu bestätigen. Auf diese Weise erhält man kleine überschaubare Mittelmatrizen (mit bis zu ca. 20 Symptomen) und kann darüber hinaus verschiedene Varianten unter unterschiedlichen Gesichtspunkten durchspielen.
Hierbei kommen hauptsächlich Funktionen wie
- automatische Auflistung aller Synonyma zu einem bestimmten Symptom
- Verknüpfen von Symptomen zu einem gemeinsamen Symptom
- (Mehrere einzelne Synonym-Rubriken werden zu einem gemeinsamen Hauptsymptom zusammengefaßt [logische ”Oder-Verknüpfung”]; d. h., die höchste Einzelwertigkeit aus den ursprünglichen Rubriken bleibt erhalten. Wertigkeiten werden also nicht addiert!)
- stärkere Wichtung eines Symptoms gegenüber anderen
- Herausfiltern aller Arzneimittel, welche nicht in einer bestimmten Anzahl definierter Leitsymptome vorkommen
- Löschen bzw. Ausblenden von einzelnen für die Arzneimittelwahl irrelevanten Symptomen; Wiedereinblenden von ausgeblendeten Symptomen
- gezieltes Suchen von Rubriken bzgl. des Vorhandenseins eines oder mehrerer bestimmter Begriffe
- gezieltes Suchen von Rubriken bzgl. des Vorhandenseins eines oder mehrerer bestimmter Arzneimittel
- gezieltes Suchen von Rubriken bzgl. des Vorhandenseins eines oder mehrerer bestimmter Begriffe und Arzneimittel gleichzeitig
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zum Tragen.
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Aufgrund der hervorragenden Benutzeroberfläche von ComRep (Windows-Oberfläche und interaktive Maus-Bedienung zzgl. Pop-up-Menüs und hierarchischer Bildschirmmenüs) ist es darüber hinaus sogar möglich, stets von der Gesamtheit der Symptome des Falles ausgehen zu können. Dabei markiert der Anwender für seine neue Variante nur die zu übernehmenden Symptome mit der Maus am Bildschirm; d. h. er ”aktiviert” nur diese Symptome, während alle restlichen quasi unsichtbar gespeichert bleiben - also nicht gelöscht werden -, so daß zu keiner Zeit Information verlorengeht. Auf diese Weise behält der Anwender immer den Überblick von den zur Simile-Findung herangezogenen Symptomen (§153-Qualität) in Bezug auf die Gesamtsymptomatik des Falles (§7), ohne weitere Repertorisationsdateien erstellen zu müssen. Es gibt immer nur eine aktuelle zentrale Datei, in der die verschiedenen Symptome aktiviert oder deaktiviert (bzw. ein- oder ausgeblendet) vorliegen.
Mit Hilfe einer solchen Systemfunktionalität läßt sich der Fall von allen Seiten eingehend und transparent beleuchten und die dahinterstehende Idee besser erkennen. Außerdem hat der Therapeut immer noch die Möglichkeit zur Beurteilung der Restsymptomatik bezüglich der getroffenen Simile-Wahl (Bestätigung des Mittels), da keinerlei Information zu irgendeiner Zeit verloren ist.
Eine derartige Vorgehensweise kann man verständlicherweise nur mit dem Computer erreichen, und zwar auch nur dann, wenn die Software dies hinreichend gut unterstützt und es zu keinem Medienbruch - dem wiederholten Wechsel zwischen Vorgehen per manum und via Computer - kommt. Warum also noch vor der Eingabe der Symptome in den Rechner hierarchisieren und sich von vorneherein auf nur ganz wenige Symptome beschränken, wo man doch mit dem Rechner einen schnelleren und umfassenderen Überblick unter ganz verschieden Aspekten bekommen kann? Es liegt auf der Hand, daß man mit der neuen rechnerunterstützten Methode schneller, ergonomischer und vor allem auch sicherer arbeiten kann. Nur - das Hierarchisieren und das Entdecken der Idee des Falles nimmt einem keine Maschine ab!
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Lernfähiges Programmsystem
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Ein weiteres wichtiges Merkmal hinsichtlich Funktionalität eines zeitgemäßen Repertorisationssystems ist die Erweiterbarkeit durch den Anwender. Das heißt, der Anwender wird in die Lage versetzt, bewährte Arzmittel aus seinem eigenen Erfahrungsschatz beliebigen Rubriken anhängen zu können, oder aber er kann gänzlich neue Arzneimittel mitaufnehmen oder andere in ihrer Wertigkeit verändern. Auch das Definieren eigener, gänzlich neuer Rubriken wird unterstützt. Auf diese Art kann das Repertorisationssystem ”lernen”; es entwickelt sich zu einem auf den Anwender maßgeschneiderten System! - ComRep ist demnach ein ”offenes System”, wie das im Fachjargon heißt.
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State-of-the-art - Benutzeroberfläche
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Das System der Neuen Generation, wird auch hinsichtlich des User-interfaces - das ist die Benutzeroberfläche - seinem Namen voll gerecht, denn es arbeitet nach der gängigen Stand-der-Technik-Oberfläche unter Windows: Fenstertechnik, interaktive Maus-Bedienung, Auswahl durch Anklicken, Selektionsmengen, graphische Eingabetechnik, Icontechnik (Eingabe über Ikonen), Pop-up-Menüs und vieles mehr. Alle Funktionen können jederzeit - ohne ständig in einer Menü-Hierarchie blättern zu müssen - angesprochen werden mittels einfacher Maus-Clicks (Tastenbedienung an der Maus und Auswahl am eingeblendeten Bildschirm-Menü bzw. Auswahl über die entsprechende Ikone oder mittels Click in der angebotenen Graphik). Außer dem eleganten Erscheinungsbild dieser Benutzerführung sind auch die bessere Erlernbarkeit sowie das übersichtlichere und schnellere Arbeiten an dieser Stelle zu nennen. Nicht unerwähnt bleiben sollte das hierarchische Help-System (neuerdings auch in Form einer anwenderfreundlichen Video Hilfe), welches jederzeit aktiviert werden kann. Auch sind vom Hersteller diverse Funktionen für den Benutzer derart anwenderfreundlicher realisierbar.
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Fazit
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Die von vielen Homöopathen häufig hervorgebrachte Behauptung, der Computer würde keinen Sinn machen in der ”göttlichen Heilkunst” oder ”man dürfe nicht einer Maschine das Herausfinden des Similes überlassen”, ist falsch. Diese Leute sprechen abwertend von Computer-Homöopathie4, was meines Erachtens ein völlig falscher und irreführender Begriff ist, und verleihen wohl eher ihrer unterschwelligen Angst Ausdruck, sich in eine maschinelle Abhängigkeit zu begeben, da sie noch nie so recht mit einem PC gearbeitet haben. So zeugt dies wohl eher von technischem - aber auch homöopatischem - Unverständnis und beweist, daß derartige Therapeuten überhaupt keine Vorstellung davon haben, wie man einen PC sinnvoll einsetzt und welchen Gewinn er - besonders bei der Bearbeitung chronischer Fälle - bringt. Abgesehen von der Arbeitsgeschwindigkeit - der Rechner kann einem ja hauptsächlich nur die stupide Arbeit des Aufstellens der Arzneimittelmatirx abnehmen! - sind vor allem eine höhere Transparenz und Treffsicherheit zu nennen! Man befindet sich also mit solchen Arbeitstechniken - sinnvoll und fachkundig eingesetzt - automatisch auf der sichereren Seite. Besonders ist an dieser Stelle auch die Handhabbarkeit der großen Rubriken zu nennen, die ”zu Fuß” niemals richtig zu Rate gezogen werden können. CAR - Computer Aided Repertorizing - also rechnerunterstütztes Repertorisieren wäre der richtige Begriff. Denn mehr ist dies nicht. Die Gedankenarbeit des Homöotherapeuten wird nach wie vor immer erforderlich bleiben!
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1 CAR - Computer Aided Repertorizing (rechnerunterstüztes Repertorisieren), meist auch Computer-Repertorisation genannt. [zurück] 2 ComRep - ursprünglich SAMUEL-Serie (Computer-Repertorisation). Ab dem Jahr 2000 Weiterentwicklung unter dem Namen ComRep; Entwicklung und Vertrieb: ComRep GmbH, Franz Simbürger, Viecht, Bussardstraße 7, D-84174 Eching, Tel.: 08709 / 16 91, Internet: www.comrep.de. [zurück] 3 Nicht jede Frage bzw. Antwort (beispielsweise aus einem Fragebogen) ist direkt in Symptome übersetzbar! Man muß auch ”zwischen den Zeilen lesen können” und echte Symptome von unwichtigen unterscheiden können. [zurück] 4 Computer-Homöopathie - ein irreführender Begriff, da hiermit suggeriert wird, der PC würde einem alles abnehmen. [zurück]
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(Auszug aus dem Anhang des Buches ”Klassische Homöopathie für die junge Familie” von Dr. Joachim-F. Grätz; Software-Stand ca. Ende 1992. Das System ComRep ist natürlich ständig weiterentwickelt worden und weist heute eine noch größere Funktionalität und Bedienerfreudlichkeit samt integrierter Video-Hilfe auf. Trotzdem - obwohl schon so viel Zeit vergangen ist ... in diesem Beitrag ging es nicht um das Anpreisen einer speziellen Software, sondern um das Aufzeigen, wie man heutzutage mit solch modernen Hilfsmitteln in der homöopathischen Praxis arbeiten kann. Auf der anderen Seite aber auch, was man nicht von einem Computer erwarten darf.)
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